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Erstuntersuchung

Zeitfenster: 50 min

Die Erstvorstellung besteht im Wesentlichen aus drei Teilen:

  1. Anamnese
  2. Wenn Sie zum ersten Mal zu mir kommen, beginnen wir mit einem ausführlichen Gespräch, der sogenannten Anamnese. Sie dient der Erfassung Ihrer aktuellen Beschwerden, früheren Erkrankungen, etwaigen Operationen, aktuellen Medikamenten, Erkrankungen in der Familie etc.

    Sollten Sie bereits zuvor wegen der Beschwerden eine Ärztin aufgesucht oder eine Untersuchung haben durchführen lassen, würde ich Sie bitten, die Unterlagen mitzubringen, damit wir sie gemeinsam durchgehen.

  3. Klinisch-neurologischer Status

    Danach werde ich Sie eingehend körperlich untersuchen, den sogenannten klinisch-neurologischen Status durchführen. Im Grunde entspricht dieser einem Check aller Teilfunktionen des Nervensystems, wie zum Beispiel Kraft, Koordinationsvermögen und Sprache.

  1. Planung des weiteren Vorgehens bzw. der Therapie
  2. Auf Basis von Anamnese und Status erstellen wir Ihren persönlichen Diagnose- und Therapieplan.

    Wenn notwendig, unterhalten wir uns über weiterführende Tests, die aus meiner Sicht zur weiteren Abklärung notwendig sind. Handelt es sich dabei um Elektroneurographie (umgangssprachlich auch als „Nervenleitgeschwindigkeit“) oder Elektromyographie, kann ich Ihnen diese auch in der Ordination anbieten (siehe unten). Handelt es sich um z.B. eine Blutabnahme, eine Ultraschalluntersuchung, eine Begutachtung durch eine Kollegin einer anderen Fachdisziplin oder ein MRT, gebe ich Ihnen die notwendigen Zuweisungen mit. Bei Wunsch nenne ich auch eine Empfehlung.

    Sollte eine stationäre Aufnahme benötigt werden, kann ich diese an der Univ. Klinik für Neurologie veranlassen.

    Danach stelle ich Ihnen die therapeutischen Möglichkeiten für Ihre Beschwerden dar. Viele Erkrankungen können mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden, aus welchen wir das für Sie geeignetste auswählen. Sind in Ihrem Fall auch nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen angezeigt wie z.B. Physiotherapie oder Akupunktur, besprechen wir auch diese.

    Danach vergewissere ich mich, dass Sie alle Fragen stellen konnten, die Sie stellen wollten und wir vereinbaren bei Bedarf noch einen Kontrolltermin.

    Auf Wunsch erhalten Sie einige Tage nach dem Besuch in meiner Ordination einen ausführlichen Befundbericht (per Post oder per email).

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Kontrolluntersuchung

Zeitfenster: 25 min

Eine Kontrolle besteht im Wesentlichen aus zwei bzw. drei Teilen:

  1. Re-evaluierung Ihrer Beschwerden
  2. Im Rahmen der neuerlichen Besuchs halten wir zunächst fest, ob sich Ihre Beschwerden im Verlauf verändert haben, ob also z.B. neue Symptome aufgetreten sind oder sich etwas bereits Vorhandenes verbessert oder verschlechtert hat. Gegebenenfalls untersuche ich Sie nochmals.

  3. Begutachtung der Zusatzbefunde (falls zutreffend)
  4. Sollten wir weitere Tests veranlasst haben, schauen wir nun die entsprechenden Befunde gemeinsam durch und besprechen, was diese für Sie und Ihre Beschwerden bedeuten. Wir setzen also die Puzzlestücke zusammen.

  1. Therapieplanung bzw. –kontrolle
  2. Haben Sie bereits im Rahmen des Erstbesuchs eine Therapie verordnet bekommen, werden wir diese nun besprechen hinsichtlich Wirkung und Nebenwirkungen. Gegebenenfalls erfolgt eine Anpassung der Dosierung oder Umstellung auf ein anderes Medikament.

    Haben wir mit der Therapieplanung noch auf die Zusatzbefunde gewartet, fahren wir nun im Grunde mit Punkt 3 der Erstuntersuchung fort.

    Kontrolluntersuchungen können abhängig von der Erkrankung in unterschiedlicher Anzahl und unterschiedlichem Zeitintervall notwendig sein. Manche Patientinnen benötigen nur einen Besuch in meiner Ordination, bei dem wir z.B. eine neurologische Ursache der Beschwerden ausschließen oder eine unkomplizierte Migräne feststellen. Andere benötigen alle paar Monate einen Termin wie z.B. Patientinnen mit chronischen Schmerzen und vielleicht Nicht-Ansprechen auf die Ersttherapie.

    Abschließend beantworte ich gerne noch Fragen, die Sie stellen möchten. Wie nach Ihrem Erstbesuch übermittle ich Ihnen auf Wunsch einen Befundbericht.

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Elektroneurographie und Elektromyographie

Zeitfenster: abhängig von der Fragestellung (ich erstelle für Sie ein individuelles Programm zur optimalen Beantwortung)

Die beiden Untersuchungen dienen im Grunde der Bestätigung einer vermuteten Erkrankung von Nerv oder Muskel.

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Elektromyographie

  1. Was ist das?
  2. Die Elektromyographie (EMG) bedeutet die Untersuchung des Muskels und Aufzeichnung der Muskelaktivität in Ruhe, bei leichter und bei maximaler Anspannung. Auch hier werden verschiedene Werte registriert, aus deren Muster wir schließen können, ob es sich um eine Erkrankung des Muskels oder des versorgenden Nerven handelt. Auch können wir sagen, ob die Schädigung einige Wochen, Monate oder vielleicht Jahre zurück liegt, können also eine etwaige zeitliche Zuordnung machen.

  3. Warum macht man das?

    Ein EMG kann helfen, zwischen Erkrankungen des Nervs und des Muskels zu unterscheiden. Bei beiden Gruppen von Erkrankungen kommt es zum Verlust von Muskelmasse, sie sind aber nicht immer rein aufgrund des Erscheinungsbildes zu unterscheiden. Und selbst wenn eine Muskelerkrankung wahrscheinlich ist, sollte sie bestätigt werden. Über die zeitliche Aussagekraft kann man sagen, ob ein Schaden tatsächlich ganz frisch aufgetreten ist oder eigentlich schon länger schleichend verläuft und irgendwann so stark wurde, dass er der Patientin aufgefallen ist. Und schließlich kann ein Nervenschaden früher mittels EMG bestätigt werden, noch bevor in der Neurographie Auffälligkeiten auftreten.

  1. Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
  2. Für das EMG muss mit einer dünnen Nadel an mehreren Stellen in den Muskel eingestochen werden und im Verlauf mehrmals bewegt werden. Der Muskel wird in drei Zuständen beurteilt: in Ruhe, bei geringer Aktivierung und bei maximaler Aktivierung.

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Elektroneurographie

  1. Was ist das?
  2. Die Elektroneurographie wird umgangssprachlich auch als „Nervenleitgeschwindigkeit“ bezeichnet – möglicherweise haben Sie dieses Wort schon einmal gehört. Sie wird eingesetzt, um eine Schädigung eines oder mehrerer Nerven zu dokumentieren. Wir erfassen verschiedene Werte, die uns u.a. zeigen wie viele Nervenfasern wie schnell leiten. Aus den verschiedenen Werten ergeben sich Muster, die jeweils für ein Krankheitsbild typisch sind und so Rückschlüsse auf die Art der Erkrankung zulassen.

  3. Warum macht man das?

    Die häufigsten Fragestellungen sind vermutete Kompressionssyndrome (also, dass ein Nerv an einer natürlichen Engstelle im Körper abgedrückt wird, die bekanntesten sind das Karpaltunnelsyndrom und Sulcus ulnaris-Syndrom) oder Polyneuropathien (generalisierte Nervenerkrankung, z.B. bei Zuckerkrankheit oder erblich bedingt). Weiters kann man verschiedene Arten der Schädigung unterscheiden (ob Kabel oder Schutzhülle der Nerven kaputt sind), welche Faserarten betroffen sind (motorisch oder sensibel), grob abschätzen, wie hochgradig z.B. Nervenverletzungen sind – um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

  1. Wie wird die Neurographie durchgeführt?
  2. Ihnen werden zwei Elektroden zur Ableitung, ähnlich denen beim EKG, auf die Haut geklebt. Danach wird der entsprechende Nerv an mehreren Stellen im Verlauf mit Strom gereizt und die Antwort am Gerät aufgezeichnet. Der auslösende Stromreiz wird von jedem Menschen anders wahr genommen. Einige beschreiben nur ein Kribbeln, andere empfinden ihn als schmerzhaft. Ich denke, man sollte sich auf einen kurzen, leicht unangenehmen Reiz einstellen, ähnlich wie bei Berührung eines stromführenden Weidezauns.

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Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Bei vielen Erkrankungen des neurologischen Formenkreises kommt es zur Überschneidung mit anderen fachärztlichen Disziplinen: der Nervenultraschall als wertvolles zusätzliches Instrument in der Abklärung von Erkrankungen der Nerven erwiesen und wird teilweise von Radiologinnen betrieben. Manche Erkrankungen bedürfen eines nervenchirurgischen Eingriffes wie zum Beispiel das Karpaltunnelsyndrom, andere gehen mit Fehlhaltung und orthopädischen Beschwerden einher, wie zum Beispiel die Parkinson-Krankheit oder vererbte Polyneuropathien. Für diese Patientinnen kann ich Kontakte zu den entsprechenden Spezialistinnen anbieten.

patientinnenschulung

Patientinnenschulung

Das Wissen über die eigene Erkankung ist ein wesentlicher und unterschätzter Faktor in deren Verarbeitung. Dies gilt vor allem bei chronisch wiederkehrenden Schmerzen wie Kopfschmerzen.

Ich biete deshalb eine – zunächst abhängig vom Interesse, im weiteren dann ev. regelmäßige – kostenlose und für alle Interssentinnen frei zugängliche Patientinnenschulung für Migräne mit einem Vortrag von 1 Stunde und einer anschließenden Möglichkeit zur Diskussion an. Bei Interesse ersuche ich um eine Nachricht an mit Angabe von Name und Telefonnummer. Nach Einlangen von mindestens 10 Interessensmeldungen schicke ich Ihnen die nächsten Termine zu.